13 Fragen an Martin Arndt

Martin Arndt, 32, Projektleiter für Batteriespeicher und Simulations-Softwareentwicklung bei BELECTRIC Dresden

 

Hallo Martin, wie lange arbeitest du schon bei BELECTRIC in Dresden?

Fest dabei bin ich seit ungefähr viereinhalb Jahren. Doch schon ab 2011 habe ich als Student im Unternehmen mitgearbeitet.

 

Welcher (Ausbildungs-)Weg hat dich zu BELECTRIC geführt?

Ich bin direkt von der Uni hierhergekommen. An der TU Dresden habe ich Maschinenbau mit der Vertiefung Energietechnik studiert – und mein Pflichtpraktikum hier absolviert. Auch die Diplomarbeit habe ich während meiner Zeit als Werkstudent bei BELECTRIC verfasst. Der Titel lautete: ‚Wirtschaftliche Energieversorgung unter Einbeziehung regenerativer Energiesysteme.‘ Mir hat die Arbeit hier von Anfang an Spaß gemacht – und auch das Unternehmen scheint einen Nutzen in mir gesehen zu haben, so dass das Ganze in eine Festanstellung gemündet ist.

 

In welcher Abteilung arbeitest du, wie viele Mitarbeiter sind in deinem Team?

Die Abgrenzung ist gar nicht mal so leicht, weil wir in verschiedenen Projektteams zusammenarbeiten. Insgesamt sind wir hier am Standort Dresden etwa 55 Festangestellte. Hinzu kommen nochmals knapp 20 Studenten. Etwa zwei Drittel sind mit der Realisation von Batteriespeicher-Projekten beschäftigt.

 

Auf was kommt es in deinem Arbeitsgebiet besonders an?

Als Projektleiter benötigt man neben der fachlichen natürlich auch eine gewisse soziale Kompetenz. Man muss sowohl die Kunden bei Laune halten als auch für ein konstruktives Miteinander im Team sorgen, um niemanden vor den Kopf zu stoßen. Zusätzlich braucht es ein Allgemeinverständnis für Elektrotechnik und elektrische Systeme bis hin zur Konstruktion. Die speziellen Entwicklungen muss man zwar nicht unbedingt im Detail kennen, sollte sie aber einschätzen können, um Projektentscheidungen treffen zu können. Schließlich sollte man auch das Budget im Hinterkopf haben.

 

Wie startest du morgens an deinem Arbeitsplatz?

Von der Dresdner Innenstadt aus bin ich meist recht schnell hier draußen. Meinen Laptop habe ich in der Regel dabei. Im Unternehmen angekommen starte ich meine technischen Geräte, trinke einen Kaffee – und befrage die Kollegen, wie die aktuelle Lage ist. Häufig starten wir morgens gleich mit einem Meeting.

 

Wie verbringst du deine Mittagspause, gibt es spezielle Rituale?

Meistens gehe ich mit einem ähnlichen Kollegenstamm zum Mittagessen. Ganz hier in der Nähe ist eine externe Kantine mit täglich wechselnden Gerichten, wo sich immer etwas findet. So kommt man auch mal mit Mitarbeitern aus anderen Abteilungen in Kontakt.

 

Was ist dir bei deiner Arbeit besonders wichtig?

Eine gute Zusammenarbeit und ein entspanntes Verhältnis zueinander. Bei uns geht es locker zu. Wir sind ein junges Team mit flachen Hierarchien, das auf Augenhöhe diskutiert. Wir versuchen die Aufgaben so zu verteilen, dass jeder seine Stärken ausspielen kann. Auch finde ich wichtig, dass die Arbeit abwechslungsreich ist. Ein monotoner Trott wäre nichts für mich.

 

Was bereitet dir an deinem Job am meisten Freude?

Dass wir sehr interessante Innovationen hervorbringen. Die Energiewende weg von fossilen hin zu regenerativen Energien ist ein großes Thema in Politik und Gesellschaft. Das Problem von PV-Kraftwerken oder Windkraftanlagen ist, dass sie nicht beständig gleich viel Energie liefern können. Daher kommt leistungsstarken Batteriespeichern eine immer größere Rolle zu – und genau an solchen arbeiten wir; übrigens auch gemeinsam mit großen Automobilherstellern.

 

Welche drei Eigenschaften würden dich am besten beschreiben?

Ich scheue mich nicht vor Arbeit – und arbeite gerne mal länger, damit die Projekte gut laufen. Außerdem bin ich pünktlich und weitsichtig.

 

Was ist deine Vision für die Zukunft bei BELECTRIC?

Dass wir weiterhin erfolgreiche Batterieprojekte umsetzen – und noch nicht dagewesene Anwendungsfälle etwa in der Frequenzregelung entwickeln. Schließlich wird mit Vorankommen der Energiewende der Anteil volatiler Energiequellen steigen und somit auch die Notwendigkeit von Netzstabilisierung.

 

Was war dein bislang schönstes Erlebnis bei BELECTRIC?

Die erste Weihnachtsfeier nach meiner Festanstellung. Dort wurde ich für ein großes Projekt gelobt, das für mich sehr arbeitsintensiv war. Das war zusammen mit dem kleinen Präsent eine schöne Anerkennung, die mir in Erinnerung geblieben ist.

 

Wie würdest du deinen Freunden BELECTRIC als Arbeitgeber beschreiben?

BELECTRIC ist ein Arbeitgeber, bei dem man es lieben lernen kann, zu arbeiten. Das tolle Kollegium ist ein großes Plus. Außerdem hat man hier das Gefühl, etwas Sinnvolles zu machen. Die Batteriespeicher sind ein sehr zukunftsträchtiges Thema im Bereich der regenerativen Energien.

 

Welchen Tipp hast du für neue Kollegen/Azubis?

Freut euch auf ein tolles Team und habt keine Angst vor Herausforderungen. Es kommt schon vor, dass man manchmal ins kalte Wasser geworfen wird. Doch begleitet von den Kollegen ist es im Endeffekt immer sehr fördernd für die persönliche und berufliche Entwicklung. Man lernt hier auf alle Fälle jeden Tag eine Menge.

 

Martin, vielen Dank für das Gespräch!